Wie ist Ihre Organisation auf eine kommunikative Krisensituation vorbereitet?
Der strukturierte Selbsttest hilft dabei, den Reifegrad der eigenen Vorbereitung auf kommunikative Krisensituationen einzuschätzen. Er ersetzt keine Krisenübung, Auditierung oder Lageanalyse, kann jedoch prioritäre Handlungsfelder sichtbar machen.
Das Ergebnis ist der Krisenvorsorgeindex (Crisis Readiness Index, CRI). Die Auswertung erfolgt direkt beim Ausfüllen; Ihre Antworten werden ausschließlich anonym und ohne Personenbezug statistisch ausgewertet.
So funktioniert der Selbsttest
Beantworten Sie jede Frage anhand des gegenwärtigen Zustands Ihrer Organisation.
Bewerten Sie nicht nur, ob eine Regelung oder ein Dokument existiert, sondern ob es aktuell, bekannt, zugänglich und praktisch belastbar ist.
Berücksichtigen Sie auch Vertretungsfälle, Zeitdruck, unvollständige Informationen und einen möglichen Ausfall etablierter Kommunikationswege.
Antwortmöglichkeiten
2 Punkte
Ja, vollständig geregelt, dokumentiert und regelmäßig erprobt
1 Punkt
Teilweise vorhanden oder nur informell geregelt
0 Punkte
Nein, nicht vorhanden oder nicht belastbar einschätzbar
N. z.
Nicht zutreffend, diese Frage geht nicht in die Wertung ein
Auswertung
80–100 %
Gut vorbereitet, aber weiter entwicklungsbedürftig. Wesentliche Grundlagen sind vorhanden. Entscheidend ist nun, ob sie unter realem Druck, bei unklarer Faktenlage und über Bereichsgrenzen hinweg funktionieren.
60–79 %
Solide Ansätze, relevante Lücken. Einzelne Maßnahmen und Dokumente sind wahrscheinlich vorhanden, aber die Verzahnung von Lagebild, Führung, Kommunikation und Stakeholder-Management ist nicht durchgehend belastbar.
40–59 %
Erhöhtes Risiko. Die Organisation kann auf einen Vorfall reagieren, dürfte aber bei einer dynamischen öffentlichen Krise an Geschwindigkeit, Konsistenz oder Koordination verlieren.
unter 40 %
Akuter Handlungsbedarf. Zentrale Voraussetzungen für eine wirksame Krisenkommunikation fehlen oder sind nicht ausreichend abgesichert. Reputations-, Vertrauens- und Folgeschäden können dadurch erheblich steigen.
Hinweis zur Einordnung
Krisenkommunikation ist keine Summe einzelner Checklisten, Vorlagen und Ansprechpartner. Sie ist ein System aus Entscheidungen, belastbaren Informationen, eingespielten Rollen, funktionierenden Kanälen und glaubwürdiger Ansprache unterschiedlicher Anspruchsgruppen.
Ein mittleres Ergebnis ist deshalb kein Nachweis mangelnder Kompetenz. Es kann jedoch ein Anlass sein, die eigene Vorbereitung durch einen neutralen Blick, einen Szenario-Workshop, eine Krisenstabsübung, einen Audit des Krisenhandbuchs oder eine Analyse von Stakeholder- und Medienrisiken zu überprüfen. Ziel ist es, Annahmen unter realistischen Bedingungen zu testen und blinde Flecken frühzeitig sichtbar zu machen.
Sie möchten Ihre Ergebnisse fundiert interpretieren oder
Ihre Krisenvorsorge gezielt weiterentwickeln?
Wir unterstützen Sie dabei, aus dem Selbstcheck konkrete nächste Schritte abzuleiten – etwa durch einen ausführlichen Readiness-Check, einen Szenario-Workshop, die Analyse Ihres Krisenkommunikationshandbuchs, eine Stakeholder- und Risikobetrachtung oder eine realitätsnahe Krisensimulation.
Sprechen Sie uns an: Gemeinsam identifizieren wir die relevantesten Handlungsfelder und entwickeln einen Fahrplan für eine belastbare Krisenprävention.
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